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Dr. Andreas wurde beauftragt, ein Gesamtgutachten zu erstellen, welches auch bereits vorliegt. Ebenso liegt ein Gestaltungsgutachten für ein Einzelprojekt in Hagewede vor. An zwei unterschiedlichen Tagen wurde hier durch eine Rufkartierung ein Steinkauzvorkommen festgestellt; ebenso am Nordhang des Stemweder Berges in der Nähe des Hofes Jakob in Brokum.
Empfehlungen zur Habitatverbesserung für den Steinkauz im Gebiet östlich Lemförde
Zustandsbeschreibung Im Gebiet findet sich vor allem Ackerbau mit Schwerpunktfrucht Mais und einzelne Weideflächen. Alte, höhlenreiche Solitärbäume sind nicht vorhanden. Weide-schuppen und Viehunterstände finden sich auf fast allen Grünlandflächen und eignen sich gut als Tagesversteck und Wintereinstand. Das Wegenetz ist aspaltiert. Einige Entwässerungsgräben sind offen.
Habitatverbesserung Der vorhandene Grünlandanteil sollte auf jeden Fall langfristig gesichert werden. Eine Extensivierung der Viehhaltung würde das Großinsektenvorkommen (z.B. Grillen, Grashüpfer etc.) erhöhen und das Frühjahrswachstum verlangsamen. Damit wären die Grünlandflächen gute Jagdreviere.
Der Steinkauz ist ein Ansitzjäger, der gerne von Warten aus jagt. Diese Warten werden auch gerne zum Vortrag der Balzstrophen genutzt. Solche Warten sind zum einen Solitärbäume, aber auch Weidepfähle. An den Grünlandflächen könnte durch das Anbringen von ein bis maximal zwei Sitzwarten das Angebot verbessert werden. Der in West-Ost Richtung verlaufenen, größere Entwässerungsgraben sollte mit Kopfweidenstecklingen bepflanzt werden. Es wird empfohlen, diese Stecklinge durch die Schneitelung vorhandener Weiden zu gewinnen. Dies ist nicht nur kostengünstig, sondern gewährleistet auch regional bewährtes Pflanzgut. Bei der Schneitelung ist darauf zu achten, dass nach Möglichkeit in einer Kopfweidenreihe nicht alle Bäume gleichzeitig auf den Kopf gesetzt werden, sondern pro zehn Bäume ein Baum (Durchschnittswert) stehen bleibt, der zu einem späteren Zeitpunkt geschneitelt wird. Damit ergibt sich im Laufe der Jahre ein Mosaik unterschiedlich ausgeprägter Kopfweiden, die nicht nur die Ästetik des Landschaftsbildes fördern sondern auch unterschiedliche Nischen bereitstellen. Durchschnittlich sollten Kopfweiden alle fünf bis sieben Jahre geschneitelt werden. Beim Setzen der Kopfweiden gilt: je stärker der Stamm, um so schneller ist eine Kopfbildung zu erwarten. Daher können Äste bis 30 cm verarbeitet werden.
Sollte eine Ackerfläche ganz oder teilweise zu erwerben sein, bietet sich die Anlage einer Streuobstwiese an. Dabei ist zu beachten, dass die Bäume nicht zu dicht gepflanzt werden, damit sie von Anfang an den halboffenen Charakter bewahren. Ein Mindestabstand der Bäume von 15 m darf nicht unterschritten werden. Empfohlen wird eine Baumdichte von 25 bis 30 Bäumen pro Hektar, in der Endphase sollte der Bestand noch ungefähr 15 Bäume pro Hektar betragen. Natürlich dürfen bei der Streuobstwiese nur alte Hochstammsorten verwendet werden, wie für die Kopfweiden gilt hier um so mehr, regionales Pflanzgut zu verwenden. Der Boden kann sich selbst begrünen, empfohlen wird jedoch eine Graseinsaat. Diese muss allerdings jährlich gemäht werden. Streuobstwiesen sind in den ersten Jahren pflegeintensiv. Die Bäume sind evtl. zu beschneiden, sodass sich eine gute, tiefe Krone entwickeln kann. Eine zusammenarbeit mit örtlich ansässigen Obstbaubetrieben bietet sich hier an. Als kurzfristige Maßnahme ist es absolut notwendig, den Mangel an geeigneten Naturhöhlen durch spezielle Steinkauzkästen auszugleichen. Für die Fläche wird das Ausbringen von vier bis fünf Kästen vorgeschlagen, nach Möglichkeit in unmittelbarer Nähe zu Grünlandflächen oder neu angelegten Streuobstwiesen. Die Kunsthöhlen müssen regelmäßig kontrolliert und bei Bruterfolg im Juli/August gereinigt werden. Einleitung
Die Arbeitsgemeinschaft Biotop- und Eulenschutz Stemweder Berg e.V. hat sich die Aufgabe gestellt, die Lebensräume der in der Region vorkommenden Eulenarten durch gezielte Biotopschutzmaßnahmen zu verbessern und so die Eulenarten in ihrem Bestand zu fördern. Für die kommenden Jahre sollen schwerpunktmäßig Maßnahmen zum Schutz des Steinkauzes durchgeführt werden. Hierfür war es erforderlich, einen Überblick über das derzeitige und frühere Vorkommen des Steinkauzes zu erhalten, sowie zu prüfen, ob eine grundsätzliche Habitateignung für Steinkäuze vorhanden ist. Grundlage der vorliegenden Stellungnahme war eine Habitateinschätzung des Verfassers im Gelände vor Ort. Dabei wurde das ehemalige Projektgebiet um den Stemweder Berg ausgespart, da hier bereits Ergebnisse aus früherer Stellungnahme vorliegen. Parallel wurde die Kartierung rufender Käuze bzw. der Sichtbeobachtungen durch Mitglieder der AG Eule bzw. der Jägerschaften Diepholz und Minden-Lübbeke durchgeführt. Hierbei konnte jedoch nur ein Rufplatz festgestellt werden.
Charakteristik des Steinkauzes Verbreitung des Steinkauzes und Verbreitungsschwerpunkt Der Steinkauz besiedelt die boreale, gemäßigte, mediterane Zone sowie die Steppen- und Wüstenzone Europas und Nordafrikas. Weiter kommen Unterarten über Arabien bis nach China vor. Insgesamt können in der Verbreitung 12 Unterarten unterschieden werden. In Mitteleuropa brütet die Nominatform, sie weist Verbreitungsschwerpunkte in Frankreich, Spanien, Portugal und Italien auf. Nordöstlich kommt sie in Rumänien, der Ukraine und dem europäischen Teil von Russland vor. Deutschland liegt zwar im europäischen Verbreitungsgebiet, doch weist der Steinkauz hier derzeit aufgrund klimatischer Gegebenheiten und des Arealverlustes eine wesentliche Bestandslücke auf. Schwerpunkt der Restvorkommen liegen in der Rheinebene. Der Brutvogelatlas 1995 für Niedersachsen weist für die südliche Dümmerregion noch einige Brutpaare aus, nach Angaben der Naturschutzstation Dümmer sind diese jedoch heute weitgehend erloschen.
Lebensraum Der Steinkauz ist ein Bewohner der mediteranen Zone ein Bewohner der offenen Steppen, Halbwüsten und Wüsten. Hier brütet er in den höhlenreichen Wänden und Klippen und jagt in der sperrlichen, kurzen Vegetation. Diese Habitate werden als Primärhabitate des Steinkauzes klassifiziert. Durch die Entstehung einer mosaikartigen, offenen Kulturlandschaft in Mitteleuropa breitete er sich nordwärts nach Mitteleuropa aus. Die besiedelten Kulturlandschaften werden als Sekundärhabitate bezeichnet. Er gilt als Leitart für die Dauergrünlandbereiche der Flussniederungen und Niedermoore. Die Mäh- und Viehweiden dienen als niederwüchsiges Jagdgebiet, daneben braucht der Steinkauz Sitzwarten sowie Tageseinstände. Hinzu kommen Höhlenbäume als Brutstätte. Als Ideal erweisen sich hier alte Feldgebäude (Viehunterstände, Scheunen) sowie Streuobstwiesen. Dichte Waldbestände meidet der Steinkauz, jedoch kann man ihn in lichten Parks der Gartenstädte antreffen. In Italien und Spanien ist er ein Bewohner der Oliven- und Korkeichenhaine.
Nahrung und Nahrungserwerb Steinkäuze haben ein weites Nahrungsspektrum, sie können sich so gut den jeweiligen lokalen Beuteangebot anpassen. Regenwürmer und Insekten bilden den größten Beuteanteil, besonders in der Zeit der Jungenaufzucht. Bis zu 75 % der Beuteindividuen können Regenwürmer und Insekten ausmachen. Die restlichen 35 % entfallen auf Kleinsäuger, Vögel, Reptilien und Amphibien. Steinkäuze sind mit ihren langen Beinen ausgesprochene Bodenjäger, die sogar der Beute am Boden nachlaufen. Dabei werden z.B. auch Nestlinge oder nichtflügge Jungvögel erbeuten.
Bestandrückgang und Gefährdungsursachen Obwohl die Bestandesdichte des Steinkauzes aufgrund von kalten und schneereichen Wintern großen jährlichen Schwankungen unterliegt, kann man doch von einem kontinuierlichen, starken Bestandesrückgang im gesamten Mitteleuropa ausgehen. Allein in Niedersachsen ist der Bestand von etwa 600 Brutpaaren vor 1975 auf unter Hundert Paare 1985 geschrumpft, die aktuellen Zahlen dürften noch einmal deutlich darunter liegen. Als Gefährdungsursachen gelten vor allem der Lebensraumverlust, insbesondere durch den Ersatz von Streuobstwiesen durch Intensivkulturen, dem Verschwinden von Kopfbäumen als Brutstätten und dem Grünlandumbruch. Wo Grünland vorhanden ist, wird es zu intensiv genutzt, die allgemeine Eutrophierung erzeugt zusätzlich schnelles Pflanzenwachstum. Damit wird die Erreichbarkeit der Nahrung wesentlich eingeschränkt. Feldwege mit Niedervegetation wurden vielfach asphaltiert und versiegelt,. Feldgebäude oder alte Gemäuer wurden abgerissen oder so restauriert, dass Tageseinstände verloren gehen. Neben dem Lebensraumverlust treten Verluste durch die Zunahme von Prädatoren (Marder, Fuchs, Katze), aber auch durch das Einwandern des Waldkauzes in die Lebensräume auf. Weiter reagiert der Steinkauz sehr empfindlich auf Biozidkontamination, sodass vermehrt Sterilität oder Dünnschaligkeit der Eier auftritt.
Untersuchungsmethode Abgrenzung des Projektgebietes In Absprache mit der AG Eule wurde die Untersuchungsfläche für das Steinkauzprojekt entgegen dem ursprünglichen Projektgebiet der AG (das Gebiet um den Stemweder Berg) erweitert. Das zu untersuchende Gebiet grenzte sich nach Westen durch den Verlauf der Hunte ab, nach Westen etwa durch den Verlauf der K57 weiter bis und umschließt ein Rechteck um die Orte Marl im Norden, Oppendorf im Osten und Drohne im Süden.
Habitatbewertung Am 8. und 9. März 2001 sowie am 3. August 2002 wurde das Projektgebiet aufgesucht und eine Habitatkartierung vorgenommen. Hierzu wurde zunächst das gesamte Gebiet mit dem Pkw abgefahren, um einen ersten Gesamteindruck zu bekommen. Anschließend wurden die gefundenen, für den Steinkauz wichtige Habitat- und Strukturparameter in eine Karte eingetragen. Als wichtige Habitat- und Strukturparameter wurden dabei angesehen: - Kopfweidenreihen - Obstkulturen mit alten Hochstammsorten - Viehunterstände und Maschinenscheunen - Dauerweiden - Heckenstrukturen In der anschießenden Analyse wurden die Lage und Häufigkeiten der gefundenen Habitatparameter in Beziehung gesetzt und für einzelne Teilgebiete eine Habitatwertigkeit für den Steinkauz geschätzt. Diese liegt zwischen den Werten 0 = schlecht und 1= gut.
Ergebnisse Bei der Untersuchungsfläche handelt es sich um intensiv landwirtschaftlich genutzte Flächen, zum Teil als Grünland, zum Teil als Ackerbau. Hiervon hebt sich vor allem das NSG Ochsenmoor ab, das nur unter Auflagen bewirtschaftet wird. In allen Teilflächen fehlen für den Kauz essentielle Brutstätten, d.h. Naturhöhlen in Kopfweiden oder alten Obstbäumen, in ausreichender Zahl. Im Südteil der Projektfläche findet sich neben den Ackerflächen mehrere Feldgehölzinseln, der Offenlandcharakter ist hier weniger ausgeprägt. Steinkäuze meiden aber möglichst die Nähe zu größeren Gehölzfluren und unübersichtliches Gelände. Außerdem ist der Südteil wesentlich stärker von Straßen und Wegen durchschnitten als die übrige Projektfläche. Damit ist gerade hier die Gefahr durch den Straßenverkehr (Verkehrstod) gegeben. Der gesamte Südteil erhält somit nur eine verminderte Habitatwertigkeit. Die für den Steinkauz wertvolle Offenlandschaft wird am ehesten im Ochsenmoor erreicht, hier finden sich noch einige alte Kopfweiden, wenn auch nicht in ausreichender Zahl. Auch die Flächen östlich von Lemförde weisen noch recht gute Habitatwertigkeiten auf. Zwar findet sich auch hier Maisanbau, doch ist der Grünlandanteil noch recht hoch und Tageseinstände vorhanden. Die Wertigkeiten im Überblick Ochsenmoor: 0,8 Lemförde Ost 0,7 Dauhorst 0,7 Westrup/ Arrensk. 0,3 Drohne 0,5
Wertung und Empfehlungen Das Verschwinden des Steinkauzes aus der Region und besonders aus dem Projektgebiet ist vor allem mit der Veränderung des Lebensraumes zu erklären. Die Erhöhung der Schlaggrößen, der Maisanbau sowie die Intensivierung der Grünlandbewirtschaftung haben die Lebensraumqualität nachhaltig geschmälert. Einer Verbesserung des Steinkauzhabitates müsste demnach ein grundlegender Wandel in der landwirtschaftlichen Produktionsweise einhergehen. Dieses ist natürlich so nicht umsetzbar. Es ist zu beachten, dass gerade für den Steinkauz die Summe der Lebensraumelemente, wie sie oben beschrieben wurden, essentiell sind. Einzelne Schutzmaßnahmen müssen daher immer den Brutraum, das Jagdrevier und den Tageseinstand berücksichtigen. Um den Steinkauz in der Region wieder zu etablieren, sollten die Projektmaßnahmen vor allem im nördlichen Projektteil beginnen, eventuell ergänzt um das Gebiet bei Drohne. Es gilt, die noch relativ guten Habitate möglichst aufzuwerten und attraktiv zu gestalten, da hier mit einer Wiederansiedlung am ehesten zu rechnen ist. Da die Jungvögel in der Regel nicht stark dispergieren, kann bei erfolgreicher Besiedlung auch das Habitatmanagement auf die weniger guten Flächen ausgeweitet werden.
Empfehlungen Empfohlen wird der Ankauf oder Pacht von Weide- und Mahdflächen, die nun extensiv genutzt werden sollten (Keine Düngung, kein chemischer Pflanzenschutz, Reduktion der Viehbesatzdichte). Vorhandene Grünlandflächen sollten also unbedingt erhalten und extensiviert werden. Ackerflächen, die erworben werden können, sollten zu Streuobstwiesen mit alten Hochstammsorten umgewandelt werden. Eine Verbindung, zumindest eine Vernetzung, von Grünlandflächen und neu angelegter Streuobstwiesen ist dabei wichtig, um Jagd- und Brutrevier miteinander zu verknüpfen. Bei den wenigen, derzeit vorhandenen, alten Kopfweidenbeständen ist eine Schneitelung im Abstand von fünf bis sieben Jahren durchzuführen, um die Kopfbildung und damit die Ausbildung von Höhlen zu fördern. Weitere Kopfweiden sollten an Gräben gesetzt werden (Einfache Stammsetzung von Weidenstammabschnitten z.B. von 20 bis 30 cm Durchmesser). Da jedoch bei neu gesetzten Kopfweiden bzw. bei den angelegten Streuobstwiesen erst mittel- bis langfristig eine Höhlenbildung einsetzt, sollte dieser Zeitraum mit Kunsthöhlen überbrückt werden, die in hochstämmigen Solitärbäumen möglichst in unmittelbarer Grünlandnähe angebracht werden. Es ist unbedingt darauf zu achten, dass Nahrungshabitate von der Kunsthöhle gut erreichbar sind. Die Kunsthöhlen müssen regelmäßig kontrolliert und bei Bruterfolg im Juli/August gereinigt werden.
Das Fehlen von Bäumen mit Naturhöhlen kennzeichnet alle Teilgebiete (mit vager Ausnahme des Ochsenmoores). Die Feldscheunen und Viehunterstände sind so zu öffnen, dass sie den Käuzen als Tageseinstände und besonders als Wintereinstand dienen. Oft reicht es aus, ein Brett aus dem Verschlag zu entfernen. Weiter sind alle großen Solitärbäume unbedingt langfristig zu sichern. Weitere Anpflanzungen von Solitärbäumen an Grünlandrändern, aber auch Ackerrändern sind zu empfehlen. (Motto: Jeder Acker seinen (Birn)Baum). Sitzwarten sind durch die Zäunung der Weideflächen gut vorhanden, eventuell sollten sie an niederwüchsigen Wegestreifen durch Setzen von einzelnen Kopfweidenstämme ergänzt werden. Zusammenfassung der vorgeschlagenen Maßnahmen Kurzfristig wirksam - Schaffung eines Angebots von Kunsthöhlen in allen Teilgebieten mit Ausnahme des Ochsenmoores - Öffnen von Viehställen und Scheunen - Kataster und Sicherstellung potentieller Einstände Mittelfristig wirksam - Etablieren einer extensiven Nutzung auf möglichst vielen Grünlandflächen Langfristig wirksam - Einsetzen von Kopfweidenstämmen als potentieller Brutraum - Pflanzung von Streuostwiesen mit alten Hochstammsorten Weiter wird vorgeschlagen, regelmäßige, jährliche Bestandskartierungen von Steinkäuzen durchzuführen, um auch auf mögliche Neuansiedlungen sofort reagieren zu können. Hier sollte sofort ein gutes Höhlenangebot (evtl. durch Kunsthöhlen) geschaffen werden.
Ausblick Der Steinkauz gehört zu den gefährdetsten Eulenarten unserer Heimat. Wir tragen somit für den Erhalt dieser Art eine besondere Verantwortung. Heute ist das Vorkommen des Steinkauzes gerade in Niedersachsen nur noch auf sehr kleine, isolierte Restpopulationen beschränkt. Eine Ausbreitung und eine Bestandesstärkung des Steinkauzes scheint selbst bei Schaffung von Optimalhabitaten in den Schwerpunktgebieten nur sehr langfristig erreichbar. Hier ist also Durchhaltevermögen und langfristige Planung notwendig, auch wenn die Früchte erst von der kommenden Generation geerntet werden können.
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